Mit
Erfahrung die Zukunft meistern
oder: Lässt die Arbeitsfähigkeit im Alter nur nach?
Der Anteil der arbeitenden Bevölkerung
im Alter von 50-64 Jahren wird in den nächsten zehn Jahren
deutlich steigen (vgl. Eurostat und US Census Bureau). Projekte,
die die Arbeitsfähigkeit älterer
Mitarbeiter fördern, sollten
auf der Verbindung von vier Bereichen basieren:
- Arbeitsumgebung,
- Arbeitsorganisation,
- Leistungsfähigkeit und
- Weiterbildung (vgl. Ilmarinen 1992).
Als Physiotherapeutin und ErgoPhysConsult®ant
kenne ich nicht nur die natürlichen Alterungsprozesse
des Körpers, sondern das gesamte Spektrum, das die Arbeitsfähigkeit
beeinträchtigen kann, wie z.B. arbeitsbedingte Erkrankungen
oder Verletzungen durch Freizeitaktivitäten.
Unser Ziel:
Die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
und die Vorbereitung für ein bedeutungsvolles, ausgefülltes
und produktives „Drittes Alter“ (Ilmarinen 1992).
Unser Vorgehen:
Gemeinsam mit dem Mitarbeiter
werden seine physischen Einschränkungen
analysiert. Durch Nachstellen
von Lösungsvarianten am Modellarbeitsplatz in der Praxis
können Beanspruchungen durch die Arbeitshaltungen erkannt
werden. Evtl. therapeutische Maßnahmen werden mit dem
Mediziner besprochen und auf seinen Auftrag hin ausgeführt.
Lösungsvorschläge
zur Veränderung am Arbeitsplatz und zur Ökonomisierung
seines Bewegungsverhaltens werden auf Umsetzbarkeit geprüft
und durchgeführt.
Ausgleichsbewegungen und ein Arbeitsplatztraining
entsprechend seinen Fähigkeiten und Zielen werden eingeübt.
Veränderung des Verhaltens und der Verhältnisse
sind die Folge.
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